zwölf junge Blogger

12 unter 20.
Was dürfen Blogger und was tun sie?


New Kids from the Blog

Sie sind unter 20 und bloggen. Als Journalisten sehen sich die meisten nicht. Obwohl ihre Blogs täglich bis zu 2500 Besucher haben. Ein Porträt der Generation Teenie-Blogger - und die schwierige Frage: Was darf man im Netz?
  • 1/12

    Philipp Jost
    Philipp Jost, 19, Politik-Blogger aus Landshut Mit 14 Jahren bloggte Philipp über seine Klasse, in der 10. Klasse stieg er auf politische Themen um. Sein Blog Josty knows best lesen rund 100 Menschen täglich. Der 19-Jährige macht gerade Fachabitur und eine Ausbildung zum Industriemechaniker. Auf dem Heimweg tippt er gerne mal einen Blog-Eintrag ins Smartphone. Bevor er ihn aber online stellt, liest ihn seine Schwester noch gegen. „Wegen meiner schlechten Rechtschreibung“, sagt Philipp schmunzelnd. In seiner satirischen Reihe „Ich Partei“ nimmt er den Politikbetrieb aufs Korn. Bei „Song of the Day“ stellt Philipp lokale Bands aus Landshut vor. „Einmal hat eine kleine Band einen Auftritt vermittelt bekommen, weil jemand in meinem Blog über sie gelesen hat. Das hat mich schon stolz gemacht."
    Foto: privat
  • 2/12

    Charlie Flotho
    Charlie Flotho, 16, Foto-Bloggerin aus Hamburg Für Charlie ist ihr Blog eine virtuelle Galerie, wie sie sich auch für später eine erträumt. Ein Ort, den die Menschen ganz einfach mit ein paar Mausklicks besuchen können. Die 16-Jährige fotografiert seit drei Jahren, ihr Blog Total Life Forever gibt es seit einem Jahr. Charlies Fotos kontrastieren Natürliches und Übernatürliches – gepaart mit einer Portion Romantik. Mittlerweile hat ihr Blog Zugriffe aus der ganzen Welt, etwa auch aus Indien oder Saudi-Arabien. „Das macht einen natürlich sehr stolz“, sagt die Hamburgerin. Mit ihren Fotos schaffte sie es sogar zur Muse des italienischen Taschendesigners Nabi. Weil er so begeistert von ihren Werken war, durfte sie für ihn fünf Taschen designen.
    Foto: privat
  • 3/12

    Oliver Milczarek
    Oliver Milczarek, 17, Mode-Blogger aus Kiel Oliver ist einer der wenigen männlichen Mode-Blogger. Seit zwei Jahren betreibt der 17-jährige Schüler sein Blog Fashion Whisper und hat es mittlerweile auf internationale Fashion Weeks geschafft. Trotzdem, aller Anfang war schwer. „Als ich 15 war, meinten viele, was wollt ihr denn hier?“, erinnert sich Oliver. Dieses Jahr hat er während der London Fashion Week sogar von Vivienne Westwood eine Einladung erhalten. Zu viel Tamtam um sein Blog macht er aber nicht. „Ich bin gar nicht so scharf auf die Modeszene“, sagt er. Sein Blog sei mehr so ein „Jugend-Ding“. Beruflich will er später mal etwas vollkommen anderes machen.
    Foto: privat
  • 4/12

    Daniel Leicher
    Daniel Leicher, 19, Multi-Blogger aus dem oberbayrischen Gauting Im April 2009 schnappt Daniel ein Gerücht auf. Marie Nasemann, Kandidatin von Germany’s Next Topmodel, soll wegen der Knebelverträge ausgestiegen sein. Beide kommen aus Gauting und gingen auf die gleiche Schule. Daniel berichtet darüber in seinem Blog und streut den Link auf anderen Seiten. Er hat Erfolg. Der TV-Sender VIVA zitiert einen „Gautinger Blogger“. Die „Süddeutsche Zeitung“ und BILD AM SONNTAG rufen bei ihm an. Heute studiert der 19-Jährige PR und Kommunikationsmanagement an der Macromedia Hochschule in München. Neben seinem persönlichem Blog dl_blog hat er ein Bikeblog und produziert mit einem Freund zusammen Podcasts unter stammstrecke.org. Über sein Leben als Digital Native hat er sogar schon in Vorträgen berichtet.
    Foto: privat
  • 5/12

    Alice
    Alice, 14, Lifestyle-Bloggerin aus Hamburg Ein Mädchen, Ein Blog heißt Alices Blog. Und es geht um alles ein bisschen. Lifestyle, Fotografie, Mode, Tagebuch - kurz das Leben eines 14-jährigen Teenagers. Ihre Eltern unterstützen sie dabei. Trotzdem will die Gymnasiastin ihren echten Namen im Internet nicht verraten und nennt sich stattdessen lieber „Alice“. „Nicht, dass mal irgendein Mann vor unserer Tür steht“, sagt die Hamburgerin. Bloggen ist für sie vor allem ein Hobby, das zwischen Schule, Querflöten-Unterricht und Sport Platz findet. „Ich kann mich weiterentwickeln. Die Leute sagen, ob sie ein Foto gut oder schlecht finden. Das Feedback ist mir wichtig“, sagt Alice
    Foto: privat
  • 6/12

    Zhi-bai Deng
    Zhi-bai Deng, 18, Technik-Blogger aus Kiel Bei einem Schülerwettbewerb für Technik lernt Zhi-bai Deng Tobias kennen. Die beiden interessieren sich für Technik und Fotografie und entschließen sich, ein Forum zu gründen. Im Juli 2011 haben die beiden dieses in ein Blog verwandelt. Unter mint-forum.net behandeln sie technische Themen, „aber in leicht verständlicher, alltäglicher Sprache“, das sei ihnen wichtig. Ein Blog, das ist für Zhi-bai auch ein Ort, an dem man anderen Menschen Dinge zeigen und für sie begeistern kann. An die Zukunft denkt er beim Bloggen auch. „Es ist auch eine Referenz für später. Wenn wir uns irgendwo bewerben, haben wir im designtechnischen und fotografischen Bereich schon etwas nachzuweisen“, sagt Zhi-bai. Gerade macht er eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. Danach will Zhi-bai studieren und sieht sich „eventuell in der Führungsetage einer Firma“.
    Foto: privat
  • 7/12

    Anouk Jans
    Anouk Jans, 16, Mode-Bloggerin aus Hamburg Im Juli 2009 berichtet das kanadische Magazin „Snap“ von einer jungen Modebloggerin namens Anouk on the Brink. „Das hat den Stein ins Rollen gebracht“, erinnert sich Anouk. Zwei Jahre später ist die Hamburgerin ein Star in der deutschen Blogosphäre. „Es gibt keinen Tag, an dem ich mich nicht über mein Blog freue. Ich bin immer noch überrascht, was durch ihn ausgelöst wurde“, sagt Anouk. Mittlerweile schreibt sie Kolumnen für Zeitschriften, macht Fotoshootings und wird zu Fashion Weeks eingeladen. Dafür, was die 17-jährige Schülerin en vogue findet, interessieren sich nicht nur die Medien, sondern auch Modefirmen. Später will Anouk als Journalistin arbeiten, am liebsten bei einer Modezeitschrift wie der Vogue. „Cheredakteurin, das wäre schon nicht schlecht“, sagt Anouk.
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  • 8/12

    Andy Weinzierl
    Andy Weinzierl, 17, News-Blogger aus München Ein Blog mit Freunden, das betreibt Andy Weinzierl aus München. Der 17-Jährige hat im Oktober schnell.jung.seriös gegründet. Mittlerweile haben sich 20 junge Autoren bei ihm gemeldet, die meisten sind alte Bekannte. Seitdem bloggen sie beinahe täglich. Es geht um Musik und Konzerte, da Andy selbst Gitarre spielt, aber auch um Nachrichten, Politik und Sport. „Wir sind sehr schnell, weil wir alle ein Smartphone besitzen. Wir posten alle von unterwegs“, sagt Andy. Und zusammen funktionieren sie wie eine kleine Redaktion: Seinen Autoren vertraut er komplett, aber trotzdem liest er als Verantwortlicher der Seite alle Artikel noch einmal gegen. Trotz allem Engagement, für Andy ist das Bloggen nicht mehr als ein Hobby. Seit September macht er eine Ausbildung zum Fertigungsmechaniker und besucht parallel die Fachoberschule.
    Foto: privat
  • 9/12

    Laura Lazaridis
    Laura Lazaridis, 19, Tagebuch-Bloggerin aus Stuttgart Es war Lauras Lehrer, der sie auf die Idee brachte, ein Blog zu schreiben. Die 19-Jährige wird in ihrem Gymnasium auch in den Fächern Journalismus und Kreatives Schreiben unterrichtet. Ihr Blog existiert erst seit Oktober 2011. „Wenn ich ein paar Dinge loswerden möchte, aber niemand da ist, mit dem ich darüber reden kann, schreibe ich mir die Dinge von der Seele“,sagt sie. Lauras Blog Be whatever you want to be ist ihr virtuelles Tagebuch, aber auch ein bisschen mehr. Sie veröffentlicht Artikel aus ihrer Schülerzeitung, Konzertberichte und Buchrezensionen, häufig gepaart mit einer satten Prise Melancholie. Laura offenbart sich in den Tiefen des Internets und will doch nicht, dass jeder daran Teil hat: „Mein Blog ist mehr für die Masse, nicht für meine Freunde.“
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  • 10/12

    Tilo Hensel
    Tilo Hensel, 19, Social-Media-Blogger aus Stuttgart Auf einmal brach sein Blog zusammen. Tilo hatte Anfang 2011 einen Artikel zu den offiziellen Single-Jahrescharts verfasst. Als Günther Jauch bei „Wer wird Millionär“ die Frage nach dem bestverkauften Song des Jahres stellt, suchen tausende Zuschauer die Antwort im Web. Google hat Tilos Artikel soweit oben gerankt, dass alle auf sein Blog stoßen. Tilo bloggt, seit er 17 Jahre alt ist. Als er ein halbes Jahr später Werbung schalten will, macht er sich auf ins Rathaus, um ein Gewerbe anzumelden. Dort ist man überrascht. So etwas hatte es in dem kleinen Ort in der Nähe von Stuttgart noch nie gegeben. Tilo muss bis zu seinem 18. Geburtstag warten, da sonst ein Vormundschaftsgericht seine Geschäftsfähigkeit hätte prüfen müssen. Heute bloggt der 19-jährige Gymnasiast über Social Media, Technologie und Zeitgeschehen und will nach dem Abitur Onlinemedienmanagement studieren.
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  • 11/12

    Sandra
    Sandra, 18, Musik-Bloggerin aus der Nähe von Mannheim Sandra kommt aus einem 900-Seelendorf. „Hier traut sich niemand in die Öffentlichkeit zu gehen und etwas zu starten“, sagt die 18-Jährige. Bloggen, das ist für sie irgendwie auch ein Stück Großstadt. Die Gymnasiastin bloggt erst seit Juli unter owls passion – meistens über Musik, Mode und Reisen. In dieser Zeit haben 400 Leser ihr Blog abboniert. Das will sie auch in zehn Jahren noch betreiben, oder zumindest nicht löschen lassen: „Das ist wie eine schöne Ansammlung von Ideen, Erfahrungen und Lebensinhalten.“
    Foto: privat
  • 12/12

    Thanh Schäfer
    Thanh Schaefer, 19, Video-Blogger aus Braunschweig Thanh Schaefer ist Unterhalter – und nimmt seine eigene Generation nicht allzu ernst. In seinem Youtube-Kanal parodiert er die „Reality Show Facebook“, "möchtegern-pubertierende Mädchen“ in Highheels und „kleine Internetgangster mit harten und oberflächlichen Kraftausdrücken". „Sarkasmus ist für mich auch Selbstschutz. Nicht jeder kann ihn verstehen“, sagt er. Bei Youtube hat der 19-Jährige innerhalb der letzten drei Monate über 8.000 Abonnenten gesammelt, seine Videos wurden insgesamt über 600.000 mal geklickt. Diese dreht und schneidet er nach der Schule. Die Ideen dafür, sagt Thanh, kommen ihm meistens nachts, wenn er nicht schlafen kann. Nach dem Abitur in diesem Jahr will Thanh „etwas im Medienbereich“ machen.
    Foto: privat

Mit 13 macht Anouk ihre erste große Reise. Mit ihrer Mutter geht es nach New York. In einem Magazin liest sie dort von der 12 Jahre alten, aufmüpfigen, amerikanischen Bloggerin Tavi Gevinson, die über Nacht zum Star der Modewelt wurde. Anouk ist fasziniert. Zurück in Spanien, wo sie damals lebt, eröffnet sie ihr eigenes Blog. Sie lädt die ersten Bilder hoch, schreibt kleine Beiträge auf Englisch – und teilt sie so von ihrem kleinen Dorf aus mit der ganzen Welt. Drei Jahre später - mittlerweile lebt die 16-Jährige in Hamburg - ist Anouk selbst zum deutschen „Modemädchen aus dem Internet“ geworden, wie BILD sie nennt.

Die deutsche Blogosphäre wird gerne mal als „Social-Media-Entwicklungsland“ bezeichnet, und dennoch gibt es sie auch hier: Jugendliche, die über Mode und Lifestyle, Politik, Alltägliches oder Musik bloggen. Sie bewegen sich virtuell und setzen sich doch mit der realen Welt auseinander: berichtend, kommentierend, satirisch und auch fotografisch. „Blogs sind für Jugendliche eine Spielwiese“, sagt Blogger und Netzaktivist Markus Beckedahl (Blog netzpolitik.org). Damit könnten sie sich ein Portfolio für ihre Zukunft aufbauen.


Blogs als Spielwiese


„Es erfüllt mich total. Die Bilder verrotten nicht mehr auf meinem Computer, sondern sie sind da, wo andere Leute sie sehen können“, sagt die 16-jährige Foto-Bloggerin Charlie. „Ich habe schon immer gern geschrieben. Ich wollte was Selbstständiges auf die Beine stellen“, sagt der 17-jährige Andy. Auf schnell.jung.seriös bloggt er über Nachrichten, Gesellschaft und Kultur.



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Noch nie war es so einfach, so schnell gehört zu werden, wie in der digitalen Gesellschaft. Wenn Andy auf dem Heimweg von seiner Arbeit in der U-Bahn sitzt, schreibt er Blogeinträge schon auf einen Notizblock oder direkt in sein Smartphone. Ist das die neue Pressefreiheit? Für die meisten der 12 unter 20 bedeutet Pressefreiheit, nicht nur die eigene Meinung frei und offen äußern zu dürfen, sondern damit auch gehört zu werden. „Ich möchte, dass auf das, was ich sage, auch reagiert wird“, sagt Anouk.

Für die Nachrichtenbeiträge, die Andy auf seinem Blog verfasst, recherchiert er immer auf mehreren Internetseiten. Diese Quellenvielfalt sei ihm wichtig. Auf seine Termine, etwa Konzerte, begleitet ihn oft ein Fotograf. Trotzdem, als Journalist sieht er sich nicht. „Das ist mehr ein Hobby“, sagt er.

Die Berufsbezeichnung „Journalist“ ist in Deutschland nicht geschützt. „Es gibt immer mehr Medienamateure, die sich an redaktionellen Beiträgen probieren“, sagt Netzjournalist Beckedahl. Dabei gehe es vor allem um Spaß und darum, anderen Menschen etwas beizubringen. Und manche wollen dabei auf keinen Fall als Journalisten wahrgenommen werden. „Für mich ist es wie ein Tagebuch. Ich zeige, was mir gefällt“, sagt Mode-Blogger Oliver. Damit erreicht er bis zu 2500 Leser täglich.


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Was darf man im Netz?





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Trotzdem gibt es auf dieser Spielwiese auch Grenzen. Was man im Netz darf oder nicht darf, orientiert sich im Falle redaktioneller Beiträge am bestehenden Presserecht. Verbindliche Regelungen gibt es aber nicht. „Als Blogger läuft man ständig Gefahr, in eine Urheberrechtsfalle zu tappen“, sagt auch Beckedahl. „Anfangs habe ich mich ein bisschen naiv angestellt, und die Bilder aus der Google-Bildersuche genommen", sagt Politik-Blogger Philipp. Jetzt wolle er sich aber nicht mehr in der Illegalität bewegen. Auch Mode-Blogger Oliver hat sein Bildmaterial von offiziellen Presseseiten. Erst einmal bat ihn bisher ein Unternehmen, einen Bildlink zu korrigieren.


Wann sich Unwissenheit aber mit Vorsatz vermischt, ist manchmal nicht ganz einfach auszumachen. Etwa im Fall von Video-Blogger Thanh. Der 19-Jährige übernimmt in einem Videoposting einen Artikel von neon.de. Nahezu wörtlich und ohne die Quelle zu nennen.

„Ich wollte das Thema publik machen. Ich habe das nicht so eng gesehen. Es ging mir nicht um Eigen-PR“, sagt Thanh. Als ihn ein Redakteur der Neon anschreibt, sieht Thanh seinen Fehler ein und entschuldigt sich öffentlich in seinem Facebook-Profil bei der Neon-Redaktion und der Verfasserin des Artikels. „Mir ist bewusst geworden, dass ich einen Fehler gemacht habe“, sagt er. Für seine jungen Fans, und das sind mittlerweile immerhin rund 8.000 Abonnenten, müsse er ein Vorbild sein.


Die Kunden von morgen


Welchen Einfluss junge Blogger und Vlogger auch als Mulitplikatoren haben können, hat längst auch die werbetreibende Wirtschaft erkannt. Der Onlinehändler Otto etwa organisiert immer wieder Bloggertreffen, an denen auch junge Blogger teilnehmen. „Wir schätzen vor allen Dingen ihre junge Art, die Sortimente von Otto einmal aus einer ganz anderen Warte zu sehen, zu kombinieren und zu kommentieren“, sagt Eva Kanthack von Otto. Auch Anouk arbeitet seit zwei Jahren mit dem Modeversand zusammen. Otto wolle aber gerade ihre kritischen Aussagen hören, dieser Zusatz ist ihr wichtig.


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"Wieso sollte man nicht schon so früh anfangen?"


Fotoshootings, Modeschauen, Interviews – Anouks Blog ist für ihre Teenager-Zeit prägend. „Bloggen kostet Überwindung, wenn man sich der Reichweite bewusst ist und dessen, wer die Beiträge alles lesen kann“, sagt Peter Stawowy. Der Medienberater war bis 2007 Chefredakteur des Jugendmagazins Spiesser. So ging es auch Charlie, mittlerweile ist die Foto-Bloggerin aber stolz auf ihre Online-Galerie. „Wieso soll man nicht so früh anfangen? Ich finde das toll“, sagt sie. Durch den Blog könne sie sehen, wie sie sich weiterentwickelt habe. Video-Blogger Thanh schätzt es, Jugendliche in seinem Alter zu erreichen: "Ich will sie zum Denken anregen", sagt er.



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Kommunikationsfreiheit ist für die Digital Natives, die mit dem Netz aufgewachsen sind, selbstverständlich. Trotzdem gehen sie reflektiert damit um – auch wenn sich viele selbst in keinem Fall als Journalisten sehen. Unserer Gesellschaft tut das gut, findet Stawowy: „Sie braucht junge Leute, die sich mit ihrer Umgebung intensiv auseinandersetzen und sich auch an ihr reiben.“

Nina Dinkelmeyer

Von Nina Dinkelmeyer

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