Ein Plädoyer von Joachim Gauck


"Wer für die Freiheit ist, muss für die Pressefreiheit sein..."

Joachim Gauck hat sein Leben der Freiheit gewidmet. Für 20zwoelf spricht der neue Bundespräsident und ehemalige Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde Klartext: über offene Kommunikation, die Notwendigkeit der Pressefreiheit – und ihre Grenzen.

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„Wenn wir die Freiheit in der Gesellschaft haben, muss sie existieren und darf nicht eingeschränkt werden.“ Das sagt der ehemalige DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck (71) zu 20zwoelf. „Pressefreiheit ist wichtig, weil Menschen voneinander wissen müssen (…). Sie müssen miteinander kommunizieren.“
In seinem Plädoyer, das ohne konkreten Bezug zu den Ereignissen um Christian Wulff entstanden ist, sagt Joachim Gauck aber auch: „Der Wert der Pressefreiheit, der offenen Kommunikation, konkurriert manchmal mit anderen Werten. Menschen wollen Sicherheit, wollen geschützt werden in ihrer Würde.“ Deshalb gebe es auch Einschränkungen, so Gauck. „Aber die müssen besprochen und offengelegt werden, genau beschrieben und begründet werden – dann kann man sie auch akzeptieren.“
Max Boenke

Von Max Boenke

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