Editorial

Diese Website ist eine Lupe. Mit ihr haben wir nachgeschaut, wie es um die Pressefreiheit in Deutschland 2012 steht. Wir, das sind 20 junge Journalisten, die sich mit einigen wichtigen Fragen zum Thema Pressefreiheit beschäftigt haben.

1. Warum ist unser Land nur auf Platz 16 des weltweiten Rankings?
2. Muss die Pressefreiheit im Grundgesetz neu definiert werden?
3. Ist das, was PR-Manager machen, oft schon Zensur?
4. Kennen Digital Natives die Grenzen der Pressefreiheit?
5. Muss die Presse anders kontrolliert werden als bisher?
6. Werden Informanten in Deutschland ausreichend beschützt?
7. Wer sind die großen Verfechter der Pressefreiheit?
8. Fällt Satire immer unter den Schutz der Meinungsfreiheit?
9. Wie steht es um die innere Pressefreiheit in deutschen Redaktionen?
10. Wie weit darf die nachträgliche Korrektur von Interviews gehen?
11. Wo liegt die Grenze zwischen Pressefreiheit und Persönlichkeitsrecht?
12. Lohnt es sich, für die Pressefreiheit alles zu riskieren?

Vor allem für junge Menschen ist Pressefreiheit oft etwas Selbstverständliches. Dabei wird immer öfter versucht, auf eine freie Berichterstattung Einfluss zu nehmen: von Politikern, von PR-Managern, von Anzeigenkunden.

Die Pressefreiheit ist eines unserer höchsten Güter. Gerade wir Journalisten müssen auf Missstände aufmerksam machen und dieses Grundrecht verteidigen. Aber wir müssen uns auch selbstkritisch damit auseinandersetzen, unsere Arbeitsweise hinterfragen. Die Pressefreiheit gehört regelmäßig auf den Prüfstand. So ist die Idee für das Online-Magazin 20zwoelf.de während unserer Ausbildung an der Axel Springer Akademie entstanden.

Und nun warten wir auf Ihre Meinung, Ihre Beiträge und Kommentare. Was Sie auf dieser Website lesen, ist nur ein Anfang. Wir wollen, dass aus 20zwoelf ein lebendiges Diskussionsforum wird. Ein Signal für die Presse- und Meinungsfreiheit in unserem Land. Die eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist.

Eigentlich.